Shoyu Tare (醤油ダレ) – Sojawürze für Ramen und Yakitori

Shoyu Tare ist die Würzbasis für Shoyu Ramen: Sojasauce, Mirin und Sake, die du mit Kombu, Katsuobushi und Aromaten kurz einkochst. In der Schüssel mit heißer Brühe ergibt sie eine dunkle Suppe, salzig und rund mit leichter Süße.

Shoyu Tare (醤油ダレ) (KI-generiertes Bild)
1 Stdgesamt
6Portionen
–kcal
JapanischKüche ›
Zum Rezept

Was ist Shoyu Tare?

Tare heißt auf Japanisch Sauce oder Würze. Ramen-Köche meinen damit das Konzentrat, das unten in die Schüssel kommt und der ungesalzenen Brühe Salz und Charakter gibt. Shoyu Tare baut auf Sojasauce auf, Shio Tare auf Salz, Miso Tare auf Misopaste. Herkunft und Prinzip der drei Sorten stehen im Artikel Ramen-Tare.

Die richtigen Zutaten

  • Sojasauce: Nimm japanische Sojasauce (Koikuchi Shoyu). Sie bringt Salz und eine malzige Süße mit. Chinesische dunkle Sojasauce ist dicker, färbt stark und schmeckt nach Karamell. Die Sorten vergleicht der Artikel helle und dunkle Sojasauce.
  • Mirin: Echter Hon-Mirin enthält rund 14 % Alkohol und gibt Glanz und milde Süße. Mirin-Würzmittel aus dem Supermarkt schmeckt süßer, nimm dann einen Teelöffel weniger Zucker.
  • Sake: Ein günstiger Koch-Sake reicht. Ohne Sake nimmst du die gleiche Menge Wasser, die Tare schmeckt dann flacher.
  • Kombu und Katsuobushi: Beide liefern Umami, die Tiefe, die Sojasauce allein fehlt. Katsuobushi kaufst du als lose Flocken im Beutel, Kombu als getrocknete Blätter im Asia-Laden.

So gelingt die Tare

Hitze klein halten

Sobald Kombu und Katsuobushi im Topf liegen, darf die Tare nur noch leise simmern. Kocht sie sprudelnd, wird der Kombu schleimig und bitter, und die Sojasauce dickt zu stark ein. Kleine Bläschen am Topfrand reichen.

Mit Brühe abschmecken

Pur schmeckt die Tare zu salzig, das gehört so. Für eine Probe rührst du 2 TL Tare in 100 ml heiße Brühe. Schmeckt die Suppe flach, gibst du mehr dazu; kratzt sie im Hals, nimmst du weniger. Für eine Schüssel mit 350 bis 400 ml Brühe brauchst du 30 bis 40 ml Tare, also 2 bis 3 EL.

Portionsweise einfrieren

Füll die abgekühlte Tare in einen Eiswürfelbehälter mit großen Mulden. Ein Würfel von etwa 30 ml reicht für eine Schüssel Ramen. Im Gefrierfach hält die Tare so bis zu drei Monate, und du taust jeweils nur eine Portion auf.

Häufige Fehler

  • Gesalzene Brühe: Die Tare bringt das Salz. Salzt du die Brühe vorher, schmeckt die Schüssel zu salzig.
  • Zu lange gekocht: Die Tare reduziert zu weit, und die Sojasauce bekommt einen angebrannten Ton.
  • Flocken zu fest ausgedrückt: Ein leichter Druck reicht. Presst du kräftig, gelangen Trübstoffe und ein fischiger Geschmack in die Tare.
  • Kalte Schüsseln: Spül die Schüsseln heiß aus, bevor Tare und Brühe hineinkommen. Sonst kühlt die Suppe am Tisch zu schnell ab.

Shoyu Tare für Ramen, Yakitori und mehr

Mit einer klaren Hühnerbrühe wie Tori Chintan ergibt die Tare eine klassische Shoyu Ramen im Tokioter Stil. Ein vollständiges Rezept mit Toppings findest du bei Shoyu Ramen mit Hähnchen-Chashu. Restlichen Schmorfond vom Chashu kannst du mit der Tare mischen, das gibt der Würze einen Fleischton.

Für Yakitori kochst du die Tare weiter ein, bis sie sirupartig vom Löffel läuft, und streichst sie in den letzten Grillminuten auf die Spieße. Eine dickere, süßere Glasur für Hähnchenspieße gibt es als eigenes Rezept: Yakitori-Tare. Ein Löffel Shoyu Tare passt außerdem in gebratenen Reis oder über blanchierten Spinat mit geröstetem Sesam.

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Shoyu Tare (醤油ダレ) – Sojawürze für Ramen und Yakitori

Laura Chen
Portionen

6

Vorbereitungszeit

40 Minuten

Kochzeit

20 Minuten

Küche

Japanisch

Kategorie

Sauce/Würzmittel

Shoyu Tare ist das Würzkonzentrat für Shoyu Ramen. Du kochst Sojasauce, Mirin und Sake mit Kombu, Katsuobushi, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Knoblauch ein und seihst die Tare ab. In jede Schüssel gibst du 2 bis 3 EL und gießt 350 bis 400 ml heiße, ungesalzene Brühe darauf. Weiter eingekocht streichst du sie als Glasur auf Yakitori.
Shoyu Tare (醤油ダレ) (KI-generiertes Bild)

Zutaten

    Zutaten für die klassische Shoyu Tare:

    • 100 ml hochwertige Sojasauce (Shoyu)
    • 50 ml Mirin
    • 50 ml Sake
    • 2 Esslöffel Zucker
    • 1 Stück Kombu (etwa 10 × 10 cm), in 100 ml Wasser eingeweicht
    • 10 g Katsuobushi (eine Handvoll)
    • 2 Frühlingszwiebeln
    • 1 Stück Ingwer (etwa 3 cm), in Scheiben
    • 2 Knoblauchzehen

    Zubereitungsschritte

      Kombu vorbereiten

      1. Beginne mit dem Einweichen des Kombu in einer kleinen Schüssel mit 100 ml Wasser. Lass es etwa 30 Minuten lang einweichen, damit es aufweicht und sein Aroma freisetzt. Dieser Schritt ist entscheidend, um der Tare eine subtile Meeresnote und Umami zu verleihen.

      Sake reduzieren

      1. Gieße den Sake in einen kleinen Topf und erhitze ihn bei mittlerer Hitze. Sobald der Sake zu köcheln beginnt, lass ihn etwa 2 Minuten lang leicht köcheln. Dieser Prozess hilft, den Alkoholgehalt zu reduzieren und den scharfen Geschmack zu mildern, wodurch die süßen Aromen des Sake hervorgehoben werden.

      Zutaten kombinieren

      1. Füge der Sake-Reduktion den Mirin, die Sojasauce und den Zucker hinzu. Rühre die Mischung bei niedriger Hitze, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Die Kombination dieser Zutaten bildet die Grundlage deiner Tare mit einer ausgewogenen Mischung aus Süße, Salzigkeit und Tiefe.

      Aromatische Zutaten hinzufügen

      1. Gib das eingeweichte Kombu (einschließlich des Einweichwassers), die Katsuobushi, die gehackten Frühlingszwiebeln, die Ingwerscheiben und die Knoblauchzehen in den Topf. Diese aromatischen Zutaten tragen wesentlich zur Geschmackstiefe der Tare bei.

      Sanft köcheln lassen

      1. Lass die Mischung bei sehr niedriger Hitze etwa 20 bis 30 Minuten lang sanft köcheln. Es ist wichtig, dass die Tare nicht zu stark kocht, um die feinen Aromen der Zutaten zu bewahren und eine Überkonzentration zu vermeiden.

      Durchseihen

      1. Nimm den Topf vom Herd und lass die Tare etwas abkühlen. Seihe dann die Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder ein sauberes Tuch, um alle festen Bestandteile zu entfernen. Drücke beim Sieben die festen Bestandteile leicht aus, um alle Aromen und Flüssigkeiten zu extrahieren.

      Abkühlen und aufbewahren

      1. Lass die gefilterte Tare vollständig abkühlen, bevor du sie in einem sauberen, verschließbaren Glasbehälter im Kühlschrank aufbewahrst. Die Tare hält sich so für bis zu zwei Wochen.

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