Gebratene Soba-Nudeln aus dem Wok

Soba sind japanische Nudeln aus Buchweizenmehl, die nussig und leicht herb schmecken und die du hier mit Tofu, Gemüse, Sojasauce und Mirin im Wok brätst. Damit sie beim Braten nicht brechen, kochst du die Nudeln knapp, spülst sie kalt ab und schwenkst sie erst zum Schluss zwei Minuten mit.

Soba Nudeln aus dem Wok: Eine Reise durch die Aromen Asiens - RamenHeaven
30 Mingesamt
4Portionen
–kcal
JapanischKüche ›
Zum Rezept

Was sind Soba Nudeln?

Soba heißt auf Japanisch Buchweizen. Die Nudeln sind graubraun, dünn und haben einen eckigen Querschnitt. Juwari-Soba bestehen zu 100 Prozent aus Buchweizenmehl, Hachiwari-Soba aus 80 Prozent Buchweizen und 20 Prozent Weizenmehl. Im Supermarkt findest du meist getrocknete Soba mit noch mehr Weizen. Steht Weizenmehl auf der Zutatenliste an erster Stelle, enthält die Packung mehr Weizen als Buchweizen. Mehr zu Sorten und Kochzeiten liest du unter Soba-Nudeln.

Buchweizen ist botanisch ein Knöterichgewächs und enthält kein Gluten. Glutenfrei sind trotzdem nur Soba aus reinem Buchweizen mit dem passenden Hinweis auf der Packung.

Soba, Ramen und Udon im Vergleich

Ramen-Nudeln bestehen aus Weizenmehl und Kansui, einem alkalischen Salz, das ihnen den festen Biss und die gelbe Farbe gibt. Udon sind dicke, weiße Weizennudeln mit weichem Biss. Soba liegen in der Dicke dazwischen und schmecken am kräftigsten. In Japan isst du sie kalt mit einer Dipsauce oder heiß in Brühe. Yakisoba aus der japanischen Garküche bestehen trotz des Namens aus Weizennudeln ähnlich wie Ramen. Für die Wok-Version hier nimmst du echte Buchweizen-Soba.

Die richtigen Zutaten

  • Soba: Für den Wok eignen sich Hachiwari oder Soba mit höherem Weizenanteil. Reine Buchweizen-Soba sind brüchig und zerfallen beim Schwenken.
  • Tofu: Nimm festen Tofu, wickel ihn in Küchenpapier und beschwer ihn 10 Minuten mit einem Teller. Trockener Tofu spritzt weniger und bekommt Farbe.
  • Mirin: Der süße Reiswein rundet die Sojasauce ab. Ersatz und Unterschiede zu Sake findest du unter Mirin.
  • Sesamöl: Geröstetes Sesamöl gibst du erst mit der Sauce dazu. Bei hoher Hitze wird es bitter.

So gelingen Soba aus dem Wok

Nudeln knapp garen

Koch die Soba in viel sprudelndem Wasser eine Minute kürzer als auf der Packung angegeben. Gieß sie ab und reib sie unter kaltem Wasser zwischen den Händen, bis das Wasser klar abläuft. Damit entfernst du die Stärke, die sonst im Wok alles verklebt. Ein paar Tropfen Sesamöl auf den abgetropften Nudeln halten sie locker, bis du sie brauchst.

Gemüse in der richtigen Reihenfolge

Heiz den Wok vor, bis das Öl schimmert. Karotte und Paprika brauchen länger als Zuckerschoten und Frühlingszwiebeln, also gibst du sie eine Minute früher hinein. Ein überfüllter Wok kühlt ab, und das Gemüse kocht im eigenen Saft. Bei einer kleinen Pfanne brätst du deshalb in zwei Portionen.

Nudeln zuletzt

Gib Nudeln und Sauce erst am Ende dazu und heb sie mit zwei Pfannenwendern oder einer Zange unter. Nach zwei Minuten sind die Nudeln heiß. Rührst du länger, brechen sie.

Häufige Fehler

  • Weich gekochte Nudeln: Sie zerfallen im Wok zu kurzen Stücken.
  • Nicht abgespült: Die Nudeln kleben zu einem Klumpen zusammen.
  • Zu viel Sojasauce: Ab etwa 3 EL schmeckst du den Buchweizen kaum noch. Salz lieber zum Schluss nach.

Varianten

Statt Tofu passen Hähnchenbrust in dünnen Streifen oder Garnelen. Für Schärfe rührst du einen Teelöffel Chiliöl unter die Sauce. Im Sommer isst du Soba kalt, als Zaru Soba mit Dipsauce oder als Soba-Nudelsalat mit Bambussprossen. An kalten Tagen kochst du Kitsune Soba in heißer Brühe mit süß geschmortem Tofu.

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Gebratene Soba-Nudeln aus dem Wok

Laura Chen
Portionen

4

Vorbereitungszeit

20 Minuten

Kochzeit

10 Minuten

Küche

Japanisch

Kategorie

Hauptgericht

Soba aus Buchweizen schmecken nussig und vertragen kurzes Braten im Wok. Du mischst sie mit Tofu, Paprika, Karotte und Zuckerschoten und würzt mit Sojasauce, Mirin und Sesamöl. Das Gericht steht in 30 Minuten auf dem Tisch.
Soba Nudeln aus dem Wok

Zutaten

  • 200 g Soba Nudeln
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), fein gehackt
  • 1 rote Paprika, in dünne Streifen geschnitten
  • 1 Karotte, in dünne Streifen geschnitten
  • 100 g Zuckerschoten, halbiert
  • 4 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 200 g Tofu, fest, in Würfel geschnitten
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Mirin (japanischer Reiswein)
  • 1 TL Sesamöl
  • Optional: Sesamsamen und frischer Koriander zum Garnieren

Zubereitungsschritte

    Nudeln vorbereiten:

    1. Die Soba Nudeln nach Packungsanleitung kochen, dabei darauf achten, dass sie al dente bleiben. Nach dem Kochen unter kaltem Wasser abspülen, um das Kochen zu stoppen, und beiseite stellen

    Zutaten vorbereiten:

    1. Während die Nudeln kochen, das Gemüse und den Tofu vorbereiten. Alle Zutaten sollten in etwa gleich große Stücke geschnitten werden, um eine gleichmäßige Garung zu gewährleisten.

    Wok erhitzen:

    1. Einen Wok oder eine große Pfanne bei hoher Hitze erhitzen und das Pflanzenöl hinzufügen.

    Aromaten anbraten:

    1. Knoblauch und Ingwer in den Wok geben und unter Rühren etwa 30 Sekunden anbraten, bis sie duften.

    Gemüse und Tofu hinzufügen:

    1. Paprika, Karotte, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln und Tofu in den Wok geben und unter ständigem Rühren 3-4 Minuten braten, bis das Gemüse weich, aber noch bissfest ist.

    Nudeln und Saucen hinzufügen:

    1. Die gekochten Soba Nudeln, Sojasauce, Mirin und Sesamöl in den Wok geben. Alles gut vermischen und weitere 2-3 Minuten braten, bis die Nudeln heiß sind und die Aromen sich verbunden haben.

    Servieren:

    1. Die Soba Nudeln aus dem Wok auf Teller verteilen und nach Belieben mit Sesamsamen und frischem Koriander garnieren. Sofort servieren, um die Wärme und die Aromen zu bewahren.

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