Takoyaki (たこ焼き) – Oktopusbällchen aus der Pfanne

Takoyaki sind runde Teigbällchen aus Osaka mit einem Stück Oktopus in der Mitte, die du in einer Pfanne mit halbrunden Mulden bäckst. Außen werden sie goldbraun und leicht knusprig, innen bleiben sie weich und fast cremig.

Takoyaki (たこ焼き) – Oktopusbällchen - RamenHeaven
45 Mingesamt
4Portionen
350kcal
JapanischKüche ›
Zum Rezept

Was sind Takoyaki?

Tako heißt Oktopus, yaki gebraten oder gegrillt. Takoyaki gibt es seit den 1930er-Jahren in Osaka. Heute verkaufen Stände sie auf Festen und in Einkaufsstraßen in ganz Japan, meist sechs oder acht Stück in einer Schale. Obendrauf kommen eine süß-würzige Sauce, Mayonnaise, Aonori und Bonitoflocken, die sich in der aufsteigenden Hitze bewegen.

Die richtigen Zutaten

  • Takoyaki-Mehl: Die Fertigmischung aus dem Asia-Laden enthält Weizenmehl, Backtriebmittel und oft schon Dashi-Würze. Ersatzweise nimmst du 200 g Weizenmehl Type 405 mit 2 TL Backpulver und 2 TL Dashi-Pulver. Was in Dashi steckt, liest du unter Dashi und Dashi-Pulver.
  • Oktopus: Kauf gekochten Oktopus, als Tiefkühlware im Asia-Laden oder an der Fischtheke, und schneid ihn in Würfel von 1 bis 1,5 cm. Garnelen, Tintenfisch oder Würstchen funktionieren auch.
  • Tenkasu: Knusprige Tempura-Krümel, die das Innere locker machen. Du bekommst sie fertig im Beutel. Röstzwiebeln sind ein brauchbarer Ersatz.
  • Toppings: Takoyaki- oder Okonomiyaki-Sauce, japanische Mayonnaise, Aonori und Katsuobushi. Die Mayo kannst du auch selbst rühren: Kewpie-Mayo.

So gelingen Takoyaki: die wichtigsten Schritte

Form heiß und gut gefettet

Heiz die Takoyaki-Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe vor und streich jede Mulde und die Ränder dazwischen mit einem Pinsel dick mit Öl ein. Mit zu wenig Öl reißen die Bällchen beim Wenden.

Randvoll füllen

Gieß den dünnflüssigen Teig so ein, dass er die Mulden füllt und über die Ränder läuft. Danach kommen in jede Mulde ein Stück Oktopus und über die ganze Fläche Frühlingszwiebeln, Tenkasu und Käse. Den übergelaufenen Teig drehst du später in die Kugel ein.

In zwei Schritten wenden

Nach 2 bis 3 Minuten ist die Unterseite fest. Fahr mit einem Holzspieß um jede Mulde, trenn den Teig an den Grenzen und dreh jedes Bällchen um 90 Grad. Den überstehenden Teig schiebst du dabei in die Mulde. Nach einer weiteren Minute drehst du es ganz um. Danach wendest du alle 30 Sekunden, bis die Bällchen rund und rundum braun sind, insgesamt 8 bis 10 Minuten.

Häufige Fehler

  • Zu dicker Teig: Takoyaki-Teig ist viel flüssiger als Pfannkuchenteig. Dicker Teig ergibt trockene, feste Bällchen.
  • Zu früh gewendet: Ist die Unterseite noch flüssig, reißt die Kugel. Warte, bis sich der Rand mit dem Spieß lösen lässt.
  • Mulden nur halb gefüllt: Die Bällchen werden klein und bekommen Löcher.
  • Sofort hineingebissen: Innen bleiben Takoyaki lange heiß. Lass sie eine Minute ruhen.

Varianten

Statt Oktopus passen Garnelen, Würstchen, Mais oder Kimchi. Hast du keine Takoyaki-Sauce, rührst du 2 EL Worcestershire-Sauce, 2 EL Ketchup, 1 TL Sojasauce und 1 TL Zucker zusammen. Eine ähnliche Mischung steckt in der Tonkatsu-Sauce, die du ebenfalls darübergeben kannst.

Dazu passt

Takoyaki sind Streetfood und Partyessen. Mit einer elektrischen Takoyaki-Platte auf dem Tisch backen deine Gäste ihre Bällchen selbst. Gefällt dir der Geschmack, probier Okonomiyaki nach Osaka-Art, die mit denselben Toppings auf den Teller kommen. Als weitere Snacks passen Edamame und Karaage.

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Takoyaki (たこ焼き) – Oktopusbällchen aus der Pfanne

Laura Chen
Portionen

4

Vorbereitungszeit

20 Minuten

Kochzeit

25 Minuten

Kalorien

350

Küche

Japanisch

Kategorie

Snack

Takoyaki sind japanische Oktopusbällchen aus Osaka, die du in einer Takoyaki-Pfanne bäckst und mit Holzspießen wendest. Der flüssige Teig aus Takoyaki-Mehl, Ei, Dashi und etwas Curry umschließt Oktopus, Frühlingszwiebeln und Käse. Zum Schluss kommen Okonomiyaki-Sauce, Kewpie-Mayo, Aonori und Bonitoflocken darauf.
Takoyaki (たこ焼き) – Oktopusbällchen - RamenHeaven

Zutaten

  • 200 g Takoyaki Mehl
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL Instant Dashi Brühe
  • 500 ml Wasser
  • 150 g gekochter Oktopus (in kleinen Stückchen)
  • 50 g Kewpie Mayonnaise
  • 30 g getrocknete Zwiebelflocken
  • 30 g Bonito Flocken
  • 10 g getrockneter Seetang (zerrissen)
  • 1 Bund grüne Zwiebeln (gehackt)
  • Sojasauce nach Geschmack
  • Worcestershire Sauce nach Geschmack
  • Okonomayaki Sauce nach Geschmack
  • geriebener Käse nach Wahl

Zubereitungsschritte

  1. Verquirl die Eier mit dem Wasser. Misch Takoyaki-Mehl, Currypulver und Dashi-Pulver in einer Schüssel, gieß die Eiermischung nach und nach dazu und rühr, bis ein glatter, dünnflüssiger Teig entsteht. Füll ihn in einen Messbecher mit Ausguss.
  2. Erhitze die Takoyaki-Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe und streich Mulden und Ränder großzügig mit Öl ein. Gieß den Teig ein, bis die Mulden voll sind und etwas über den Rand läuft. Gib in jede Mulde ein Stück Oktopus und verteil Frühlingszwiebeln, Tenkasu und Käse über die ganze Fläche.
  3. Nach 2 bis 3 Minuten trennst du den Teig mit einem Holzspieß entlang der Mulden, drehst jedes Bällchen um 90 Grad und schiebst den überstehenden Teig darunter. Nach einer weiteren Minute drehst du die Bällchen ganz um und wendest sie danach alle 30 Sekunden, bis sie rund und rundum goldbraun sind (insgesamt 8 bis 10 Minuten).
  4. Back den restlichen Teig in weiteren Durchgängen genauso. Fette die Form vor jedem Durchgang neu ein.
  5. Leg die Takoyaki auf einen Teller, bestreich sie mit Okonomiyaki-Sauce und Kewpie-Mayonnaise und streu Aonori und Bonitoflocken darüber. Serviere sie heiß.

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