Ramen-Nudeln selber machen: mit gebackenem Natron

Ramen-Nudeln bekommen ihren Biss und ihre gelbliche Farbe von alkalischem Wasser, auf Japanisch Kansui. Ohne Asialaden backst du dir den Ersatz selbst: Im Ofen wird aus Natron bei 120 °C nach einer Stunde Natriumcarbonat, also Soda. Es macht den Teig fester und gibt den Nudeln den typischen Geschmack, den du von Instantnudeln kennst.

Ramen-Nudeln selber machen: mit gebackenem Natron (KI-generiertes Bild)
40 Mintotalt
3portioner
410kcal
JapanischKök
Till receptet

Der Teig ist sehr trocken und krümelig. Gib kein Wasser nach, er verbindet sich nach dem Ruhen im Beutel. Eine Nudelmaschine erleichtert dir die Arbeit. Du drehst den Teig erst mehrmals auf der dicksten Stufe durch und gehst dann Stufe für Stufe auf 1,5 mm herunter. Mit Mehl mit hohem Eiweißgehalt, etwa Type 550 oder Pizzamehl, werden die Nudeln elastischer. Frische Ramen kochen nur 90 Sekunden.

Die Nudeln gehören in eine heiße Brühe, die Grundrezepte stehen unter Ramen-Brühe selber machen. Obendrauf kommen Ramen-Eier und Frühlingszwiebeln. Für die scharfe Sesamvariante kochst du Tantanmen.

Bild: KI-generiert.

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Ramen-Nudeln selber machen: mit gebackenem Natron

Laura Chen
Portioner

3

Förberedelsetid

1 Stunde 30 Minuten

Tillagningstid

10 Minuten

Kalorier

410

Kök

Japanisch

Kategori

Hauptgericht

Ramen-Nudeln machst du aus Weizenmehl, Wasser, Salz und im Ofen gebackenem Natron. Das gebackene Natron ersetzt das alkalische Kansui und gibt den Nudeln Biss und gelbe Farbe. Den festen Teig rollst du mit der Nudelmaschine dünn aus und kochst die Nudeln 90 Sekunden.
Ramen-Nudeln selber machen: mit gebackenem Natron (KI-generiertes Bild)

Ingredienser

    Für das gebackene Natron:

    • 30 g Natron (Natriumhydrogencarbonat, nicht Backpulver)

    Für die Nudeln:

    • 300 g Weizenmehl Type 550 oder Pizzamehl (mind. 12 % Eiweiß)
    • 110 ml lauwarmes Wasser
    • 5 g gebackenes Natron (aus dem ersten Schritt)
    • 3 g Salz
    • 40 g Kartoffelstärke zum Bestäuben

    Zum Servieren:

    • 1,2 l heiße Ramen-Brühe
    • 4 EL Shoyu-Tare oder helle Sojasauce
    • 2 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen

    Gör så här

    1. Heiz den Ofen auf 120 °C Ober- und Unterhitze vor. Verteil das Natron auf einem mit Alufolie ausgelegten Blech und back es 1 Stunde. Lass es abkühlen und füll es in ein beschriftetes Schraubglas.
    2. Löse 5 g gebackenes Natron und das Salz im lauwarmen Wasser auf. Trag dabei Handschuhe oder fass das Pulver nicht mit bloßen Fingern an.
    3. Gieß das Wasser nach und nach zum Mehl und reib alles mit den Fingern 5 Minuten zu feinen, feuchten Krümeln. Der Teig bleibt bröselig.
    4. Füll die Krümel in einen Gefrierbeutel, drück sie fest zu einem Klumpen zusammen und lass den Teig 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen.
    5. Teil den Teig in drei Stücke und drück eines flach. Dreh es durch die Nudelmaschine auf der dicksten Stufe, falte es und wiederhole das vier- bis fünfmal, bis eine glatte Platte entsteht.
    6. Roll die Platte Stufe für Stufe dünner bis auf etwa 1,5 mm. Bestäub sie mit Stärke und schneide sie mit dem Spaghetti-Aufsatz oder einem Messer in 1,5 mm dünne Nudeln. Verfahre mit dem restlichen Teig genauso.
    7. Knautsch die Nudeln portionsweise in der Hand zusammen, dann werden sie wellig. Erwärme Brühe und Tare und verteile sie auf drei Schalen.
    8. Koch die Nudeln in reichlich Wasser ohne Salz 90 Sekunden, schüttle sie im Sieb gut ab und gib sie sofort in die Brühe. Streu Frühlingszwiebeln darüber.

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