Huo Guo (火锅) – Feuertopf / Hotpot

Huo Guo, auf Deutsch Feuertopf, ist ein chinesisches Tischgericht: Eine gewürzte Brühe köchelt in der Mitte, und jeder gart darin Fleisch, Garnelen, Tofu und Gemüse in kleinen Portionen. Du tunkst die Stücke in eine Dipsauce, und die Brühe schmeckt mit jeder Runde kräftiger.

Huo Guo (火锅) – Feuertopf / Hotpot - RamenHeaven
1 Std 30 Mingesamt
4Portionen
500kcal
ChinesischKüche
Zum Rezept

Was ist Huo Guo?

火锅 heißt wörtlich „Feuertopf“. Hotpot gibt es in ganz China, von Peking bis Guangzhou, mit verschiedenen Brühen. In Chongqing und Sichuan kocht eine rote, ölige Brühe mit Chili und Sichuanpfeffer, die betäubend scharf schmeckt. Auf Chinesisch heißt diese Schärfe Mala. Im Norden garst du dünnes Lammfleisch in klarer Brühe im Kupfertopf, wie beim mongolischen Feuertopf. Viele Restaurants servieren den geteilten Yuanyang-Topf, mit scharfer und milder Brühe nebeneinander.

Feuertopf zu Hause: die Ausrüstung

Du brauchst eine Wärmequelle auf dem Tisch und einen breiten Topf mit etwa 4 l Inhalt. Ein Induktions- oder Gaskocher hält die Brühe am Kochen. Ein Fondue-Rechaud mit Brennpaste schafft das oft nicht. Leg für jeden eine kleine Siebkelle, Stäbchen und eine Schale für die Dipsauce bereit.

Die richtigen Zutaten

Brühe

Die Rezeptkarte würzt Hühner- oder Gemüsebrühe mit Sichuanpfeffer, Chili und fermentierter Bohnenpaste (Doubanjiang). Rechne mit 2 l Brühe für vier Personen und halte heiße Brühe zum Nachgießen bereit, über den Abend verkocht ein Teil. Für die ölige Mala-Brühe aus Sichuan gibt es ein eigenes Rezept für Szechuan-Hotpot.

Fleisch und Garnelen

Rindfleisch gart in 10 bis 20 Sekunden, solange die Scheiben hauchdünn sind. Leg das Stück 30 Minuten ins Gefrierfach, dann schneidest du es mit einem scharfen Messer in Scheiben von 2 mm. Im Asia-Laden bekommst du tiefgekühlte Hotpot-Rollen aus Rind oder Lamm, fertig geschnitten. Hähnchen schneidest du in dünne Streifen und lässt es 2 bis 3 Minuten garen, bis es innen weiß ist. Garnelen holst du heraus, sobald sie rosa sind.

Gemüse, Tofu und Nudeln

Chinakohl, Shiitake und Rettichscheiben vertragen lange Garzeiten. Fester Tofu nimmt die Brühe auf und schmeckt nach einer Viertelstunde im Topf am besten. Glasnudeln gibst du zum Schluss hinein, dann tragen sie das Aroma aller Zutaten, die vorher im Topf waren.

So läuft der Abend

Bring die Brühe auf dem Herd zum Kochen und stell sie auf den Tischkocher. Gib zuerst Pilze, Kohl und Rettich hinein, damit die Brühe Geschmack bekommt. Fleisch und Garnelen gart jeder selbst in kleinen Mengen und fischt sie mit der Siebkelle heraus. Halt die Brühe am leichten Sieden und schöpf ab und zu den Schaum ab. Am Ende trinkst du die Brühe als Suppe oder kochst Nudeln darin.

Dipsaucen

  • Sesam-Dip: Sesampaste mit Sojasauce, etwas Zucker und Wasser glatt gerührt, typisch für Peking.
  • Öl-Dip aus Chongqing: Sesamöl mit gehacktem Knoblauch, Koriander und Frühlingszwiebeln. Das Öl mildert die Schärfe der roten Brühe.
  • Sa-Cha-Dip: Sa-Cha-Sauce mit Sojasauce und einem Eigelb, verbreitet in Taiwan und Chaozhou.

Weitere Mischungen findest du unter Hotpot-Saucen. Die Saucen für Fondue Chinoise passen ebenfalls, am Tisch läuft es dort genauso.

Häufige Fehler

  • Zu viel auf einmal: Die Brühe hört auf zu kochen, und das Fleisch wird grau und zäh.
  • Fleisch zu dick: Scheiben über 3 mm brauchen Minuten und werden in der Zeit hart.
  • Brühe zu salzig: Sie kocht über den Abend ein und wird salziger. Würz sie zu Beginn milder.

Die japanische Verwandte mit Kombu-Brühe und Ponzu heißt Shabu-Shabu.

Anzeige

Huo Guo (火锅) – Feuertopf / Hotpot

Laura Chen
Portionen

4

Vorbereitungszeit

30 Minuten

Kochzeit

60 Minuten

Kalorien

500

Küche

Chinesisch

Kategorie

Hauptgericht

Huo Guo, der chinesische Feuertopf, ist ein Tischgericht: Gewürzte Brühe köchelt in der Mitte, und jeder gart darin Fleisch, Garnelen, Tofu, Gemüse und Nudeln. Die Brühe würzt du mild oder scharf mit Sichuanpfeffer und Chili.

Zutaten

    Zutaten

    • 2 l Hühner- oder Gemüsebrühe, dazu heiße Brühe zum Nachgießen
    • 2 EL Sichuan-Pfefferkörner
    • 2 EL chinesische Chiliflocken (ersatzweise Gochugaru)
    • 1 EL fermentierte Bohnenpaste (Doubanjiang)
    • 200 g Rindfleisch, dünn geschnitten
    • 200 g Hähnchenbrust, in dünne Streifen geschnitten
    • 200 g Garnelen
    • 150 g Tofu
    • 200 g Shiitake-Pilze
    • 200 g Chinakohl
    • 200 g Glasnudeln
    • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
    • 3 Knoblauchzehen, gehackt.

    Zubereitungsschritte

    1. Die Brühe in einem großen Topf erhitzen und mit Sichuan-Pfeffer, Gochugaru und fermentierter Bohnensauce würzen
    2. Das Rindfleisch, Hähnchenfleisch und Garnelen vorbereiten und auf einem Teller anrichten
    3. Gemüse, Pilze, Tofu und Nudeln in separaten Schalen servieren
    4. Die Brühe in den Feuertopf geben und zum Kochen bringen
    5. Die Zutaten je nach Garzeit nach und nach in die heiße Brühe geben und garen lassen
    6. Mit Frühlingszwiebeln und Knoblauch garnieren und mit Dip-Saucen servieren.

    Bewertungen

    Noch keine Bewertungen. Hast du das Rezept nachgekocht? Erzähl, wie es geworden ist.

    Rezept bewerten

    Bewertungen erscheinen nach einer kurzen Prüfung.

    Deine Sterne

    Mit dem Absenden verarbeiten wir Name und E-Mail zur Prüfung deiner Bewertung, siehe Datenschutz.

    Neue Rezepte per Mail

    Wir schicken dir neue asiatische Rezepte, Tipps zu Zutaten aus dem Asialaden und saisonale Ideen. Abmelden kannst du dich jederzeit mit einem Klick.

    Mit der Anmeldung willigst du ein, dass wir dir unseren Newsletter schicken. Details in der Datenschutzerklärung.